Buch: Fremder in einer Fremden Welt – Robert A. Heinlein

Gestern Abend zuendegelesen:
Robert A. Heinlein
Fremder in einer Fremden Welt
Heyne: Meisterwerke der SF

Heinlein, vielen wohl eher durch sein Werk Starship Troopers bekannt, lieferte hier in der ungekürzen Fassung einen 600 Seitiges Werk ab, welches zu recht als Meisterwerk der Science Fiction betitelt wird.

Spoiler Inhalt im Schnelldurchlauf: Smith, als kleiner Junge auf der ersten Marsexpidetion geboren, wächst dort seine ganze Kindheit allein bei den Marsianer auf. Smith kommt zurück auf die Erde und sieht eine kalte, emotionslose Gesellschaft. Smith findet “Wasserbrüder” (sowas wie Blutsbrüder) unter den Menschen (darunter ein Boulevard-Journalist, eine Krankenschwester und einen verkauzen Schriftsteller) und versucht nun eine bessere Welt zu gründen. Spoiler Ende

Zugegeben, die Story klingt etwas abgedroschen. Aber Heinleins Stil wie er mit den ganzen Fettnäpfchen und Sitten der Menscheit mal den Boden aufwischt ist echt lesenswert und auch teils lehrreich, so dreht es sich immer wieder um die Moral, Kunst, Freundschaft, Religion (die – was mich persönlich natürlich immer wieder freut – auch ordentlich was auf den Deckel bekomme), Liebe und Sex (was aber am Ende etwas überhand nimmt).

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