c’t nimmt sich Origin vor…

Oftmals durchgekaut und jedem interessiertem ist die Debatte wohl bekannt, von daher nur ganz kurz die Ergebnisse der c’t, welche sich die Vorwürfe gegen Origin mal fachlich unter die Lupe genommen hat:
– Origin unter Win7 installiert, gestartet und mit Process Monitor überprüft, welche Daten Origin wirklich anfasst.
– Origin scannt nur den eigenen Ordner (normalerweise C:/ProgramData/Origin ); alle weiteren Scan-Vorgänge werden von Windows initiiert und dienen zum Finden und Erneuern von Registry-Einträgen – so wie es btw jeder andere Installer auch tut.
– Um zu überprüfen, ob Origin gezielt nach alten installierten Spielen von EA sucht, hat man ein paar ältere Spiele installiert – Origin bleibt davon unbeeindruckt, findet die gar nicht und zeigt sie auch nicht in der Programmbibliothek. Erst wenn man den Spiel-Code manuell in Origin eingibt, erscheint das entsprechende Spiel überhaupt erst in der Liste.
– Man konnte sogar ein altes Spiel erneut und mitsamt Crack über Origin installieren, ohne dass irgend etwas passiert wäre. Wäre Origin dazu da, um persönliche, sensible Daten zu untersuchen (wozu illegale Cracks wohl zählen dürfen) und notfalls zu sperren oder andere Schritte einzuleiten, dann müsste allerspätestens hier eine Reaktion erfolgen.
– Auf eine komplizierte Überprüfung des Datenverkehrs hat man verzichtet – wenn Origin nichts weiß, dann kann es auch kein Wissen weitergeben.

 

Will ja nicht sagen: “Hab ich doch gleich gesagt”… aber genau zu so einem Ergebnis kam ich auch, als ich die Logs von Steam und Origin verglichen habe…

 

Quelle: Origin spioniert nicht, c’t 2011, Heft 25, Seite 42

Kommentar verfassen