Leistungsschutzrecht oder Verbietet-die-Meinungsäußerung

Okay, der Titel ist etwas schwarz gemalt, aber bei dem aktuellem Entwurf den die CDU+FDP da vorgelegt haben kann man doch nur den Kopf schütteln wenn man nicht schön über der Kloschüssel hängt.”Leistungsschutzrecht”… allein der Name klingt mal wieder so typisch Deutsch xD

Offensichtlich geht es ja doch darum, Aggregatoren wie allem voran Google zur Kasse zu bitten, wenn diese in (Ultra-)Kurzfassungen Ihre Funde präsentieren. Da haben wohl einige Angst, diese 250 Zeichen würden den Lesern genügen um nicht mehr auf die Homepage zu klicken. Doch ich denke dann wird eben nur noch das an Information gezeigt, was Google & Co ohne zu Zahlen bekommen und wohl grad so für deren Index reicht.

Leidtragend sind dann aber der die Privaten Nutzern: Mit ner Google-Ad bin ich gewerbliche Blogger und wenn ich ähnliche Formulierungen im Titel hab wie eine Zeitung bin ich der nächste Guttenberg. Der LawBlog hat es schön Formuliert: “Das Papier ist ein Konjunkturprogramm für Rechtsanwälte. Gleichzeitig ist es ein Kniefall vor der Verlegerlobby.” Abmahnwe…tsunami ich hör dich rauschen.

Bleibt nur zu hoffen das das BVG da einen Riegel vorschiebt oder Verlage, die jetzt schon erkannt haben, das Google ihnen Leser zuspielt, nicht weiter mitspielen.

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