Heute gab es aus meiner Experimentalküche sozusagen Kässpätzle 2.0

Für die Spätzle

  • 330g Weizenmehl
  • 3 Eier (Gr. L)
  • 5 EL Pesto*
  • 200ml Wasser
  • Salz
  • etwas Muskatnuss gehört für mich einfach auch in Spätzle

* Ich habe selbstgemachtes Rosmarinpesto verwendet, in dem einfach ein Teil des „Grünzeugs“ mit Rosmarin ersetzt wird – aber vorsicht, dass wird sehr schnell sehr Intensiv! Ihr könnt aber natürlich auch jedes beliebige Pesto nehmen…

Zum Überbacken

  • 150g Cheddar (gerieben)
  • 150ml Buttermilch
  • 2 Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 25g Griebenschmalz
  • etwas gehackten Rosmarin zur Deko

Zubereitung

Alle Zutaten der Spätzle miteinander vermengen – am besten mit dem Holzlöffel vom Hand, denn wenn man den Teig zu sehr schlägt wird er zäh. Je nachdem wie „flüssig“ das Pesto ist, mit der Menge des Mehls etwas variieren.
Ich hab die Spätzle dann von Hand ins kochende Salzwassser geschabt, aber natürlich geht es auch durch eine Presse. Oft liest man nun, dass die Spätzle fertig sind sobald sie oben schwimmen, aber ich bevorzuge es dann nochmal 3-5min zu warten ehe ich sie abschöpfe und im kalten Wasserbad abschrecke.

Gleichzeitig kann man schon die Zwiebeln und den Knoblauch fein würfeln und mit dem Griebenschmalz in der Pfanne andünsten. Bei mir waren das Gemüse danach golden-glassig – wer mehr Röstaromen mag, kann hier natürlich auch länger anbraten. Dann mit der Buttermilch ablöschen.

Zuletzt die Spätzle (gut abtropfen lassen, sonst wirds wässrig in der Pfanne!) und 2/3 des Cheddars in die Pfanne und gut umrühren, eher ihr den restlichen Käse zum überbacken oben drauf gebt. Dann für 15 Minuten in den vorgeheizten Backofen bei 200°C bis die obere Käseschicht goldbraun verlaufen ist.

Vor dem Servieren noch mit gehackten Rosmarin bestreuen.